Freitag, 29. Dezember 2017

SIG 516 Langzeittest – November und Dezember 2017


Leihwaffe für 0/500 Teilnehmer

Gesamtschusszahl: 13.500 + 200 = 13.700

Störungen Typ I: 10
Störungen Typ II: 0
Störungen Typ III: 0
Störungen Typ IV: 2

Auf einem Kurstag Gewehr 1 diente die SIG 516 als Leihwaffe. Nachdem die Waffe und insbesondere der Schlagbolzenkanal gründlich gereinigt wurden, läuft die SIG 516 wieder tadellos störungsfrei und trotz der hohen Schussbelastung immer noch mit einem sehr hohen Präzisionspotential.



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November/ Dezember 2017

Freitag, 22. Dezember 2017

Herstellung von Anscheinslebkuchen



Die Zubereitung von Anscheinslebkuchen ist bisher waffenrechtlich noch nicht erfasst und somit auch nicht reglementiert. Wir geben einige Hinweise zur Herstellung, zum Gebrauch und zur sicheren Aufbewahrung



Als schusswaffenbackverständig gelten Personen, die glaubhaft machen, dass Sie Anscheinslebkuchen für wissenschaftliche oder technische Zwecke, zur Erprobung, Begutachtung, Untersuchung und Verzehr herstellen können. Der Gesetzgeber hat bislang keine waffenrechtlichen Anmelde- oder Genehmigungserfordernisse für die Herstellung von Anscheinslebkuchen normiert. Daher dürfen diese von jedermann erlaubnisfrei nichtgewerblich hergestellt werden, und zwar auch dann, wenn die jeweiligen Vorbilder von der schießsportlichen Verwendung gemäß § 6 Abs. 1 AWaffV ausgeschlossen sind.



Der Schwerpunkt der Backverständigentätigkeit liegt bei „Die Waffenkultur“ gemäß Expertise im Bereich moderner Ordonanzgewehre und -pistolen des 20. und 21. Jahrhunderts. Darüber hinaus ebenso im Bereich von Jagdwaffen, zugehörigen Optiken und Schalldämpfern. Bei diesen Themengebieten zeigt sich regelmäßig ein Mangel an geeigneten Backverständigen.



Herstellung
Im Langzeittest haben sich folgende Zutaten, Hilfsmittel sowie technologischer Ablauf bewährt.

Zutaten (ausreichend für fünf AR-15)
200g Butter
250g Zucker
500g Honig
1 Päckchen Lebkuchengewürz
4 Esslöffel Kakaopulver
2 Eier
1 kg Mehl
1 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz



Ablauf
Butter, Zucker, Honig, Lebkuchengewürz und Kakaopulver in einem Topf erhitzen. Auf ca. 30°C abkühlen lassen. Die restlichen Zutaten einrühren. Gut durchkneten. Den Teig im Kühlschrank kaltstellen.
Teig fünf Millimeter stark ausrollen. Formen und gem. sach- und backverständigen Blickes ausschneiden. Auf Backpapier und auf ein Backblech legen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober- und Unterhitze für zwölf Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit Lebensmittel-Zuckerschrift anscheinsgerecht verzieren.



Sichere Aufbewahrung
Die Anscheinslebkuchen sollten zur kindersicheren Aufbewahrung in einem verschlossenen Schrank in mindestens 1,50 Meter Höhe gelagert werden.

Sicherheitshinweise
Die Anscheinslebkuchen niemals auf Personen richten, wenn eine Beobachtung durch Nachbarn nicht ausgeschlossen ist.
Leider unterliegen die im Waffenhandel erhältlichen Schablonen zur backverständigen Übertragung der gewünschten Außenkontur des Teigs auch im Falle einer solchen Verwendung vollumfänglich den geltenden waffengesetzlichen Regelungen. Zudem hat es der Gesetzgeber bislang leider noch immer versäumt, den nachvollziehbaren Wunsch des Vorhaltens einer angemessenen Anzahl unterschiedlicher Schablonen zur Unterstützung bei der wirklichkeitsgetreuen Gestaltung der Teigkonturen als Bedürfnis im Sinne der §§ 13ff. WaffG anzuerkennen. Eine solche Einschränkung der Rechte des unbescholtenen backverständigen Bürgers ist zwar nicht sinnvoll, aber leider geltendes Recht und sollte bei der Arbeit als Backverständiger zur Vermeidung waffenrechtlicher Zuverlässigkeitsprobleme streng beachtet werden.





Donnerstag, 21. Dezember 2017

ZF-Gewehr 500: Vorankündigung



Der 500-m-Schuss im Labor

Dieser eintägige Aufbaukurs ist für Teilnehmer konzipiert, die schon öfters mit Akademie 0/500® trainiert haben. Wir nutzen den Schießstand „Rosenberg 1“ für den 500-m-Schuss. Die Trefferauswertung erfolgt über modernste Messelektronik. Eine individuelle Bestimmung der Vo für die eigene Waffe sowie der Geschwindigkeiten auf den Zwischendistanzen 100 m / 300 m und 500 m ist ebenfalls möglich. In theoretischen Einheiten werden die sinnvolle Konfiguration eines ZF-Gewehrs besprochen sowie das Kaliber .408 Cheytac. In einer Lehrvorführung wird die Verwendung von ballistischer Seife zu Beschussversuchen erläutert.
Die Waffen der Teilnehmer sollten eingeschossen sein. Das Zielfernrohr sollte über ein MilDot-Absehen verfügen und Schnellverstelltürme besitzen. Die Ballistik der eigenen Waffe sollte bekannt sein.
Optional kann eine Zweitwaffe mitgeführt werden.

Teilnahmevoraussetzung
Gewehrkurs bei 0/500 oder NDS (Keine Diskussion, keine Ausnahmen, keine aufgeblähten Egos)

Lehrinhalte
Das Leben mit einer geladenen Waffe
Die 4 Grundfertigkeiten des Schießens
Das Nutzen von Referenzpunkten im Anschlag
Sinnvolle Konfiguration eines ZF-Gewehrs (Waffe, Montage, ZF)
Ermittlung von Geschwindigkeit und Durchschnittsstreuung für die eigene Waffe
Der 500-m-Erstschusstreffer
Das Kaliber .408 Cheytac
Lehrvorführung: Ballistische Seife bei Beschussversuchen

Ausrüstung
Lernwilligkeit & „Open Mind“
Augen- und Gehörschutz (optische Brille ist ausreichend)
ZF-Gewehr (eingeschossen) in .308 Win / .300 WM / .338 LM (o.ä. Kaliber)
Etwa 80 Schuss Munition
Schreibzeug
Bedienungsanleitung des ZF sowie notwendige Montage- und Verstellschlüssel
Schießmatte nach Bedarf
Unterstützungsgeräte optional (Entfernungsmesser, Ballistikrechner etc.)
Wetterfeste Bekleidung und Ausrüstung

Ort
09496 Marienberg / Erzgeb.

Termine
5. Mai 2018
2. Juni 2018
weitere Termine für das 2. Halbjahr 2018 in Planung

Investition
290 Euro (inkl. Standgebühr und MwSt.)

Info und Anmeldung