Mittwoch, 30. November 2016

Die Waffenkultur – Ausgabe 31 (November/Dezember 2016)



Ausgabe 31 (November/Dezember 2016)

Die November/Dezember Ausgabe hat folgenden Inhalt:

SKS-45: Der halbe Revolutionär
„Neuer Haltepunkt…“: Schusskorrekturen für Scharfschützen
Methode vs. Konzept: Einschießkonzepte für Gewehre
LabRadar: Der Blitzer für Projektile
„Be prepared!“: Tactical Responder® Kurs mit Jerry Mayer
Zarges Waffenkoffer: Maßgeschneidert auf Reisen
„Light my Fire“: Feuerstahl 2.0 Scout
Outdoorkocher: Bushbox Ultralight
Lebensrettungsverpackung: Tourniquet Pouch II von TT
Der Nylon-Sepp: Gewehrriemen und Gürtel von Oberland Arms
Clawgear: Wärmende Schichten
Scharfe Sache: Schärfsystem von Lansky
Swiss Tool X Plus: Der Werkzeugkoffer für immer dabei
Kalenderblatt: 15 Jahre Krieg gegen den Terror





Dienstag, 15. November 2016

Langzeittest: Black Label M4 - Woche 98 bis 101


2 Kurstage SLB-1 mit ELCAN Specter 1x/4x

Gesamtschusszahl: 7.270 + 310 = 7.580
Davon mit SD: 860

Störungen Typ I: 0
Störungen Typ II: 0
Störungen Typ III: 0
Störungen Typ IV: 0


Die Testwaffe absolvierte auf zwei Gewehrkursen insgesamt 310 Schuss. Bestückt war das Black Label M4 dabei mit einem ELCAN Specter 1x/4x. Diese Premium Optik kostet fast doppelt so viel, wie die Waffe. Die schnelle Umschaltbarkeit von 1-facher Vergrößerung zu 4-facher Vergrößerung ist ein deutlicher Vorteil gegenüber allen anderen am Markt erhältlichen Varianten, wie z.B. einem vorgeschalteten Magnifier oder dem Drehring an einem ZF. Im Nahbereich bietet die wählbare 1-fach Vergrößerung ebenso einen deutlichen Vorteil gegenüber einer permanenten 4-fach Vergrößerung, wie z.B. bei einem Trijicon.
Die Strichplatte des ELCAN Specter besitzt neben dem ballistischen Absehen noch Zusatzinformationen bspw. zum Entfernungsschätzen.
Anwender, die grundsätzlich nur offene Visierung schießen oder eine Rotpunktoptik, könnten beim schnellen Erfassen eines Ziels im Nahbereich von dieser Informationsflut irritiert sein, wenn nicht regelmäßig damit geübt wird.

Beim Einschießen war das ELCAN nach zwei Durchgängen á drei Schuss justiert. Unter Verwendung der „Anschussscheibe 25 Meter“, lieferte die Waffe einen Fleckschuss auf 50 Meter.
Um das ballistische Absehen effizient bis 500 Meter nutzen zu können, sollte die Waffe allerdings auf 100 Meter Fleck eingeschossen werden.




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Dienstag, 1. November 2016

Ruger Precision Rifle (RPR) Gen. 2



Seit Ruger vor etwa einem Jahr das preisgünstige und AR-kompatible Präzisionsgewehr vorstellte, ist die Waffe zu einem regelrechten Verkaufsschlager geworden. Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei weitem. Auch gebraucht dürfte sich die Waffe sehr rar machen. Denn wer eine hat, behält sie.

(Foto: Ruger)

Zur IWA 2016 bestellt, kam die eMail des Importeurs Albrecht Kind GmbH (akah.de) im Oktober dann doch etwas überraschend: Eine Ruger Precision Rifle in .308 Win wäre lieferbar. Noch Interesse? Bei der angespannten Liefersituation, die sich aufgrund der wenigen RPR, die den Weg aus USA nach Europa finden, ergibt, fiel die Antwort nicht schwer.



Bei der gelieferten Waffe handelt es sich um eine Generation 2; wenn man das so bezeichnen will. Im Gegensatz zur Ursprungsvariante besitzt die Gen. 2 einen anderen Vorderschaft ohne Picatinny Rail. Dadurch ist es grds. möglich, Zielfernrohre niedriger zu montieren. Bzw. ein ZF mit einem 50-mm-Objektiv so zu montieren, dass der Schütze noch zu einer entspannten Kopfposition kommt.
Außerdem bekam der Lauf der Gen.2 einen Feuerdämpfer. Die Gen. 1 hatte lediglich ein Mündungsgewinde.
Zu guter Letzt erhielt die Gen.2 eine Verschlussabdeckung aus Aluminium.



Optisch ist die Verwandtschaft zum AR-15 / AR-10 frappierend. Griffstück, Sicherung, Magazinschacht sind nahezu identisch. Eine „Receiver Extension“, in der sonst Buffer und Schließfeder untergebracht sind, ist auch vorhanden. Bei der RPR läuft beim Repetieren der Verschluss darin. Wird der Schaft abgeklappt, lässt sich der Verschluss entnehmen.



Der Schaft ist in Höhe und Länge stufenlos verstellbar und ließe sich auch gegen einen MagPul Schaft austauschen. Natürlich ebenso das Griffstück. zum Lieferumfang gehören zwei Pmag-Magazine á zehn Schuss. Die 20er Pmag Magazine passen ebenso. Darüber hinaus – und das ist eines von sieben Patenten an der RPR – kann die Munitionszufuhr auch über Accuracy International AICS-Magazine erfolgen.



Ausgestattet wird die Testwaffe vorerst mit einem Vortex Razor HD Gen II 3-18×50 in einer SPUHR-Montage ohne Vorneigung.
Mehr dazu hier oder in Waffenkultur.

(Foto: Ruger)