Freitag, 20. Juni 2014

Robust Pistol Management (RPM)



„Die Kurzwaffe als Interaktionsmittel mit meiner Umwelt“ ist das Motto des dreitägigen Kurses vom 3. bis 5. Oktober 2014 in Wiener Neustadt. Im Mittelpunkt steht eine robuste und stresssichere Waffenhandhabung sowie der schnelle und präzise Treffer.

Konzept
In der Schießausbildung müssen alle Techniken und Bewegungsabläufe eine knotenfreie Weiterentwicklung des Schützen gewährleisten. Es darf kein Bruch im Ausbildungskonzept stattfinden. Oft entstehen Trainingsnarben durch Training im sterilen Umfeld einer (beheizten) Raumschießanlage. Manchmal bedarf es nur kleiner geographischer oder meteorologischer Änderungen, um Techniken ad absurdum zu führen, weil sie bspw. bei Dunkelheit, bei Kälte und Nieselregen oder im Rahmen einer Kleingruppe nicht mehr funktionieren. Jede Technik sollte sich an drei Kriterien messen lassen:
- Sie muss schnell erlernbar sein. Das spart Ausbildungszeit.
- Sie muss universell einsetzbar sein. Das reduziert den Entscheidungszwang, aus mehreren Techniken auswählen zu müssen. Ausbildung wird dadurch weniger komplex.
- Und sie muss robust sein. Das heißt die Technik sollte sich in den Testfeldern Dunkelheit, Kälte und Vollkontaktschießen (F-o-F) gleichermaßen bewähren.


Lehrinhalte 
Wir verbessern die Abzugskontrolle und steigern den Schießrhythmus auf bis zu vier Schuss pro Sekunde. Wir erlernen ein nicht-diagnostisches System der Störungsbeseitigung, welches aus zwei Handlungsroutinen besteht und ohne Bruch auch bei völliger Dunkelheit angewandt werden kann. Für das Schießen bei Low-Light / No-Light werden einfache Handhaltetechniken vermittelt. Ebenso erfolgt eine Kaufberatung bzgl. Kompakttaschenlampen.
Um das Element „Zeitdruck“ zu implementieren, schießen wir Standardübungen, wie z.B.:
- "5/1 Drill" nach Paul Howe
- "Grid of Fire" nach Pat McNamara
- "The Test" nach Ken Hackathorn
- "Half & Half Drill" nach Kyla Lamb
- "Ball & Dummy Drill" nach Larry Vickers
- sowie “Typewriter” und “3/3/3/3”
Der dritte Kurstag steht im Zeichen der schussschwachen Seite. Alle Übungen werden mit links absolviert, ebenso Ladetätigkeiten und die Störungsbeseitigung.

Garantiert sind Spaß und hoher Lernfortschritt

Details
Kursdauer: 3 Tage (3. bis 5. Oktober 2014)
Kursort: Wiener Neustadt (A)
Ausbilder: Henning Hoffmann
Investition: 690 €
Munitionsverbrauch: min. 800 Schuss (max. 1.000 Schuss)

Montag, 2. Juni 2014

Aimpoint Micro T-2



Im Vorfeld der Eurosatory 2014 in Paris überrascht Aimpoint mit einer Pressemeldung zu einem neuen Rotpunkt-Visier.

Das Micro T-2 ist eine Weiterentwicklung des T-1. Neu ist nicht nur das Design, sondern auch die Linsen und deren Beschichtung. Nach Angaben des Herstellers soll die Brillanz im Vergleich zum T-1 noch einmal deutlich verbessert worden sein.

Das Gehäuse des T-2 erlaubt die Montage von Staubschutzklappen. Die Höhen- und Seitenverstellung ist durch die Bauart des Gehäuses jetzt besser vor Schlag und Stoß geschützt. Außerdem wurde die Robustheit der Elektronik erhöht.

Das T-2 wird über eine CR 2032 Batterie gespeist und soll 5 Jahre im Dauerbetrieb standhalten. Es ist bis zu einer Tiefe von 25 m wasserdicht.

Verfügbar wird das T-2 nicht vor September 2014 sein.