Dienstag, 29. Mai 2012

Die Waffenkultur – Ausgabe 04 (Mai/Juni 2012)


Ausgabe 04 (Mai/Juni 2012)


Happy Birthday Col. Cooper!
Sie wären am 10. Mai 92 Jahre alt geworden. Sie waren Soldat, Schießausbilder, Bürgerrechtler und Autor. Einige Ihrer Publikationen stehen in meiner Sammlung. Sie haben zeitlebens viel für den Privatwaffenbesitz getan. Wir Waffenbesitzer schulden ihnen wesentlich mehr als diese kurze Notiz. Würden Sie noch leben, vermutlich wäre „Waffenkultur“ Ihre Lieblingslektüre.


Neue Rubriken
In der Mai/Juni-Ausgabe werden wir drei neue Rubriken eröffnen. „Disaster Preparedness“ und “Fighting Fit“ (wir halten uns hier an die englische Schreibweise) sowie „Das Kalenderblatt“. Die beiden erstgenannten werden möglicherweise nicht jeden Leser ansprechen. Wer nichts damit anfangen kann, überliest sie einfach. Für uns sind sie jedoch fester Bestandteil einer gesunden Waffenkultur.


Ein Testbericht sollte es werden
Der Händler verlangte jedoch, den Bericht vorher lesen zu wollen, er erwartete natürlich auch eine durchweg positive Laudatio über sein Produkt aber mit der Veröffentlichung müsse man noch warten, bis ein anderes Magazin darüber berichtet habe, weil das die Exlusivrechte habe. So scheinen in der Szene wirklich Testberichte zu Stande zu kommen: Man erkauft sich mit „Exklusivabsprachen“ positive Artikel. Mit uns von Waffenkultur wird es so etwas nicht geben, wie der Langzeittest des SIG 516 beweist. Wenn etwas klemmt, wird darüber berichtet. Zum Glück gehört SIG Sauer nicht zum Kreis der Mauschler. Im Hause SIG Sauer hat man erkannt, welche Chance sich mit einem seriösen Langzeittest bietet. Die Kooperation mit dem Produktmanager ist sehr konstruktiv.


Oft erreichen uns Anfragen, ob und wann wir endlich in Druck gehen. Die Antwort ist: „Niemand hat die Absicht, eine Printausgabe zu machen.“ Wir layouten nur rein zufällig im Druckformat.


Die Mai/Juni Ausgabe hat folgenden Inhalt:


- Moderne Piraterie: Entwicklung & Waffen
- Prof. Dr. Rothe im Interview
- DAR-68 Hunter in 6.8 Remington SPC
- Hieb & Stich: ZT0350 TS von Zero Tolerance
- Die Geschichte von SureFire
- Aimpoint Micro T-1 mit 2 MOA Punkt
- Disaster Preparedness: Grundsatzartikel
- Fighting Fit: Grundsatzartikel
- Das Kalenderblatt: 30 Jahre Falklandkrieg
- Recht: Das Duell
- Buchvorstellungen: Scharfschützen von Sören Sünkler und Taktische Medizin von Neitzel/Ladehoff


Zum .pdf-Download: http://waffenkultur.com/





Oder über das Portal: www.waffenkultur.com

Freitag, 25. Mai 2012

Tactical Responder®

Akademie 0/500 veranstaltet in Kooperation mit Jerry Mayer von Tactical Responder einen 3-Tages-Kurs mit Schwerpunktthema „Notfallmedizin“. Derzeit sind noch 3 Kursplätze frei. Termin 22.-24.06. (Freitag bis Sonntag)




Wenn konventionelle medizinische Hilfe vor Ort fehlt
Bei instabiler Sicherheitslage und in Krisengebieten greifen konventionelle Rettungsstrukturen nicht mehr. Tritt ein medizinischer Notfall ein, fehlt oft die notwendige Infrastruktur zur Versorgung des Verletzten und es kann nicht auf den klassischen Rettungsdienst zurückgegriffen werden.
Deshalb ist der Helfer vor Ort gefragt - der Nächste am Unfall- oder Anschlagsort.
Spezielle, einsatzerprobte Algorithmen müssen dem Helfer durch stressreiche Situationen führen.

Diese Grundsätze und „Lessons learnt“ aus dem Militärischen Bereich haben wir speziell für die Akademie 0/500 zu einer kompakten 2,5-tägigen Fortbildung zusammengefasst.

Unter der Leitung von Jerry Mayer, ein global tätiger Dozent im Bereich der taktischen Notfallversorgung mit multinationaler Ausbildung, findet eine spannende Veranstaltung am 22. – 24. Juni 2012 in 07580 Ronneburg statt.


http://www.tacticalresponder.eu



Realitätsnahe und praxisorientierte Ausbildung
Die Ausbildung ist speziell auf die Teilnehmer von der Akademie 0 /500 zugeschnitten.
Der medizinische Laienhelfer soll genauso angesprochen werden wie das medizinische Fachpersonal.
Die Unterrichtseinheiten sind überaus realitätsnah und praxisorientiert. Sie behandeln die besonderen Herausforderungen, die sich bei der präklinischen Versorgung von Notfällen unter den erschwerten Bedingungen eines taktischen Einsatzes ergeben.

Im Schwerpunkt behandelt die Fortbildung das penetrierende Trauma, welches durch Schuss-, Spreng- oder Stichverletzungen verursacht wird.
Ausgebildet werden unter anderem die Kontrolle von massiven Blutungen mit Tourniquets und Blutstillenden-Mitteln (Hämostyptika), das Atemwegs-Management sowie weiterführende Themen, um einen Schwerstverletzten in abgelegenen Regionen zu versorgen.



Ausbildungskonzept

Dieser Kurs behandelt die Herausforderungen, die sich bei der präklinischen Versorgung von Notfällen unter erschwerten Bedingungen ergeben. Der Erfolg der Ausbildung baut auf folgende Faktoren:

1.) Notfallmedizin für medizinische Laien
Um Leben zu retten, muss man kein Arzt sein. Medizinische Sachverhalte werden für medizinische Laien auf eine konkrete Handlungsebene heruntergebrochen. Der Tactical Responder hat das notwendige „Handwerkszeug“, um praktische Hilfe zu leisten. Dabei geben eingeübte Handlungsroutinen Sicherheit.

2.) Größtmögliche Praxisnähe
Realitäts- und Praxisnähe spielen eine überaus große Rolle, um die zukünftigen Helfer zu befähigen, notwendige lebensrettende Maßnahmen in Extremsituationen durchzuführen. Deshalb wird auf die praktische Ausbildung besonderer Wert gelegt. In realitätsnahen Szenarien werden lebensrettende Handlungsabläufe eingeübt.
Praxisnähe zeichnet auch unsere Ausbilder aus: Unsere Experten verfügen alle über Einsatzerfahrung in Krisengebieten und haben zudem langjährige Erfahrung als Ausbilder.

3.) Qualitätsstandard TCCC
Die Ausbildung orientiert sich an den Tactical Combat Casualty Care (TCCC) Richtlinien – der internationale Qualitätsstandard für die präklinische Versorgung unter taktischen Bedingungen.


Ausbildungsleiter:
Ehemaliger Angehöriger der Bundeswehr.
KdoFwSan des KSK.
Absolvent des 18D, Special Forces Medical Sergeants Course in Ft. Bragg.
NREMT – Paramedic.
Absolvent des Flight Medic Course in Ft. Rucker.
Offshore Medic, HSE approved.
Rettungsassistent.
Anerkannter Erste Hilfe Ausbilder nach BGG 948 und FeV Paragraph 68.
Anerkannter Trainer für Frühdefibrillation mit HLW.
Berufs- und arbeitspädagogisch zertifiziert nach AEVO.


Veranstaltungsort:
07580 Ronneburg
Zeitraum: Begin 1600 Uhr am 22. Juni. Ende gegen 1700 Uhr am 24. Juni.
Unterbringung: Kann selbstständig gebucht werden. Ein 4 Sterne Hotel in der näheren Umgebung dient als „Fortbildungs-Hotel“. Sonderkonditionen stehen zur Verfügung.
Snacks und Kaffee gehören zum Angebot dazu.
Kosten: 500 Euro pro Teilnehmer.
Benötigtes Material: sämtliches Material welches zum Üben benötigt wird, ist im Preis inkludiert.
Teilnehmerzahl: 12 Plätze. Um frühzeitige Reservierung wird gebeten.

Anmeldung über: http://www.0-500.org/anmeldung.html

Freitag, 11. Mai 2012

DAR-68 Hunter (6.8 Remington SPC)

Vor einigen Tagen konnten wir einen weiteren AR-15 Selbstlader aus dem Hause DAR schießen. Das DAR-68 Hunter kommt im Kaliber 6.8 Remington SPC und in gewohnt hochwertiger Verarbeitung.

Die Zielgruppe eines AR-15 im Kaliber 6.8 Remington SPC dürfte ganz klar der moderne Jäger sein. Der Waffenbesitzer der Generation 2.0 empfindet das jagdliche Führen eines AR-15 nicht als unwaidmännisch. Die AR-Plattform bietet sich hier als leichte, kompakte und zuverlässige Waffe an. Wer ein AR im Kaliber .223 Rem zum Scheibenschießen besitzt, kann sich noch ein Zweit-AR im Kaliber 6.8 SPC zur Jagd anschaffen, bzw. ein Wechselsystem dafür.
Das 6.8 Wechselsystem von DAR kostet 1.997 € und wird inklusive Verschluss geliefert.





Die Verkaufsbezeichnung trägt den Zusatz „Hunter“, was auf eine jagdlich orientierte Verwendung hindeutet. Aber auch im reinen Sportbereich dürfte die Waffe auf Interesse stoßen. Mit einer Hülsenlänge von 43 mm und einer Lauflänge in der Standardkonfiguration von 16,75“, ist das DAR-68 nach bundesrepublikanischen Maßstäben per se für das sportliche Schießen zugelassen. Die Präzisionsverluste, die dem Kaliber 6.8 SPC in der Anfangszeit nachgesagt wurden, waren zumindest beim Testschießen nicht feststellbar.

Hinterschaft, Griff, Sicherungshebel sowie Staubschutzdeckel werden von Haus aus olivgrün ausgeführt, sind aber auch in den Farben schwarz und sand erhältlich.
Als Sicherungshebel ist serienmäßig der Multi Purpose Safety Selector (MPSS) von Hera Arms verbaut. Diese Neuentwicklung erlaubt die individuelle Konfiguration der Sicherung. Es stehen fünf verschiedene Hebelvarianten in drei Farben zur Verfügung. Außerdem kann der Sicherungshebel wahlweise in 45° oder in 90° Konfiguration angebracht werden.






Beim Ladehebel des DAR-68 Hunter handelt es sich um eine Neukonstruktion. Das Bauteil ist aus Alu 7075 T6 gefräst, was ihn verwindungssteifer macht als herkömmliche Modelle. Das Griffteil am hinteren Ende wurde etwas größer dimensioniert. Außerdem wurde eine seitliche Gasableitung eingearbeitet.




Mittlerweile sind auch einige Laborierungen der 6.8 SPC zu erschwinglichen Preisen erhältlich. Remington bietet die Sierra Matchking HP (115 gr.), die Ultra Bonded (115 gr.) und als günstige Trainingsmunition die UMC (115 gr.). Von Hornady sind die V-Max (110 gr.), die SST (120 gr.) und die HPBT/CW (110 gr.) lieferbar.

Technische Daten
Modell: DAR-68 Hunter
Hersteller: D.A.R. GmbH; Lichtenntanne, BRD ( dar-germany.com )
Waffenart: Selbstladebüchse (direct impingement)
Kaliber: 6.8 Remington SPC (6,8 x 43 mm)
Lauflänge: 425 mm
Drall: 286 mm (11,25“), rechts
Mündungsgewinde: M15x1
Vorderschaft: DAR RTS 15“ / 373 mm / 52 Slots
Magazinkapazität: 10 Schuss von PRi oder 26 Schuss von ASC
Gesamtlänge: 85 bis 93 cm
Gewicht: 3,4 kg
Preis: 2.992 Euro


Mehr über Waffe & Kaliber ab 30. Mai in der Waffenkultur 04 (Mai / Juni)